Während des Bildungsstreiks im Winter 2009 formierte sich der Arbeitskreis Kultur dessen Anliegen es ist, Giessen etwas mehr kulturelles Leben einzuhauchen.
Die positive Energie, welche im Streik durch kreative Zusammenarbeit der Institute freigesetzt wurde, sollte nicht einfach verpuffen, sondern in Form eines kulturellen Festivals, welches möglichst viele Formen von Kunst und Kultur zusammenbringt, gebündelt werden und somit zeigen was Bildung im weitesten Sinne außerhalb straffer Lehr-, Studien- und Arbeitsbedingungen sein kann. Außerdem sollte Künstlern und kulturell Arbeitenden die Möglichkeit gegeben werden, sich einem großen Publikum zu präsentieren - das Ganze in offener und nichtkommerzieller Atmosphäre. Auch kommerzielle Werbung, darin waren sich alle einig, hat auf einem Kulturfestival nichts verloren.
Nach den Wahlen zum Studierendenparlament ging es Schlag auf Schlag: Das Referat Demokratische Kultur des AStAs bot an, dieses Festival mit dem traditionellen AStA-Sommerfest zusammen zu legen. Der neue AStA stellte sich geschlossen hinter dieses Projekt und die Zusammenarbeit begann.
Schnell wurde klar: es wird groß. Größer als alles was die JLU Gießen an Festen gesehen hat. Bereits der zeitliche Rahmen über drei Tage und zwei Nächte lässt viel Freiraum für eine bunte Bandbreite an kulturellen Angeboten und Party. Es wird verteilt über das Philosophikum II, drei große und mehrere kleine Bühnen drinnen und draußen, geben.
Das Sturm&Klang Festival bietet eine Plattform für alle Arten der Künste: Egal ob Musik, Theater, bildende Kunst, Literatur, Performances, Film ... Das Festival richtet sich an alle, egal ob alt oder jung und wird daher auch familienfreundlich gestaltet sein.